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Schema herauszuarbeiten ... unsere Modelle zu konstruieren ... unsere Gedanken freizusetzen oder ... Verallgemeinerungen zunichte zu machen". Es steht zu hoffen, daß dieser Prozeß beim Lesen und Verarbeiten des Tagungsberichts fortdauern wird. Wenn wir darüberhinaus auch neue Freunde und fruchtbare Gedanken zusammengebracht haben, wären wir mit dem Ergebnis des Symposiums sehr zufrieden, wobei der glücklichste Mensch unter uns Jean Pariseau, der Sekretär des kanadischen nationalen Komitees, sein würde. Nachdem der Generalinspekteur der kanadischen Streitkräfte, General Jacques Dextraze, sich 1975 zur Schirmherrschaft über Konferenz bereiterklärt hatte, bat ich Jean Pariseau, die allgemeine Koordinierung als erste und wichtigste Arbeit zu übernehmen. Er hat diese Aufgabe nicht nur mit Begeisterung angepackt, sondern bei der Bearbeitung aller Vorschläge ungewöhnliche Initiative und Phantasie an den Tag gelegt und selber viele neue Ideen beigesteuert. Diese gemeinsamen Anstrengungen führten dazu, daß die Konferenz neben dem akademischen Programm und den Besichtigungsfahrten in Ottawa selbst auch eine anspruchsvolle Kombination von Ausflügen und gesellschaftlichen Veranstaltungen einschloß, bei der praktisch alles berücksichtigt wurde, was sich innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit von Ottawa aus bequem erreichen ließ. Besuche historischer Stätten in Ontario und Quebec boten einen nützlichen Einblick in Kanadas militärische und koloniale Vergangenheit. Wir gewannen den Eindruck, daß die Gastfreundschaft der beiden Provinzregierungen, des 22e Regiment Royal in der Zitadelle von Quebec City, des Royal Military College in Kingston und des Collège Militaire Royal de St. Jean eine Atmosphäre geschaffen haben, in der die anwesenden Militärgeschichtler sich unterhalten und neue Verbindungen zu Kollegen aus anderen Ländern anknüpfen konnten. Es war Pech, daß gerade dann das Bodenpersonal von Air Canada streikte, so daß die geplante Besichtigung der restaurierten Feste Louisbourg und des dortigen Schlachtfeldes abgesagt werden mußte, für welche das Personal in Louisbourg große Dinge vorbereitet hatte.

Da die zwanglosen Veranstaltungen bei unseren Kolloquien im Internationalen Komitee in so wesentlichem Maße halfen, die Delegierten zusammenzubringen, wäre es fehl am Platze, hier nicht kurz auf das im vorstehenden Absatz bereits erwähnte Besichtigungsprogramm einzugehen. Nach einer Reihe von Arbeitssitzungen am 19. und 20. August war ein Ausflug nach Quebec City am 21. August die erste größere Veranstaltung dieser Art. Die Delegierten mußten das Hotel um 5 Uhr früh verlassen und kehrten erst gegen Mitternacht zurück. An diesem Tag besichtigten sie die Schlachtfelder und Teile der Altstadt; glücklicherweise hätte das Wetter dafür gar nicht besser sein können. Es folgte eine Woche voll anstrengender Tätigkeit im Laufe des akademischen Programms und einer Busfahrt nach Kingston, auf der unterwegs in Merrickville angehalten und eine der Schleusen des Rideaukanals besichtigt wurde; auch das war wieder ein langer Tag für die Delegierten. Nach dem Schlußbankett am Sonntagabend fand als letzte Veranstaltung am Montag, den 28. August, eine Besichtigungsfahrt zum Richelieu-Tal statt, die wir in letzter

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