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Heilung durch Wiederherstellung der Eigenschwingung – - page 2 / 4

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Einwirkung über die Muskulatur

Es stellte sich nun die Frage, welches der geeignetste, d.h. gleichzeitig optimale Wirkung und einfachen Zugang erlaubende, Ansatzpunkt für einen ordnenden Einfluß auf die rhythmischen Prozesse des Organismus sein könnte. Die Skelettmuskulatur bildet mit 40% Anteil an der gesamten Körpermasse das größte rhythmisch schwingende Körperorgan und könnte deshalb als Ordner für das Resonanzgefüge der anderen Körpersysteme fungieren. Ein normaler, gesunder Muskel zeigt nämlich selbst im unkontrahierten Ruhezustand eine sogenannte "Mikrovibration", ein feines Zittern im Frequenzbereich von 8-12 Hz (Schwingungen pro Sekunde). Es entsteht durch eine ständige Kontraktion einzelner Fasern und Fasergruppen und verleiht dem Muskel eine höhere Bereitschaftsspannung, die ein schnelleres Anspringen der Kontraktion erlaubt. Das Zittern hat eine Reihe weiterer Funktionen: es hilft unter anderem mit die Körpertemperatur aufrechtzuerhalten, das Blut und das Bindegewebe zu verflüssigen und erhöht auch im Nervensystem die Aktivitätsschwelle. Seine ordnende und aktivierende Wirkung als Resonator erfüllt es durch eine Resonanzkopplung des gesamten Skelettmuskelsystems, vermutlich aber auch darüber hinaus, wie die Tatsache zeigt, daß seine (mechanischen) Schwingungen im gleichen Frequenzbereich liegen wie die elektromagnetischen Schwingungen der Alpha-Gehirnwellen.

Eine der wichtigsten Funktionen der muskulären Mikrovibration ist jedoch ihre Pumpwirkung auf den Kreislauf. Nicht das Herz allein ist der Motor des Kreislaufes. Der Blutkreislauf darf nicht isoliert betrachtet, sondern muß im Rahmen des gesamten Körperflüßigkeitsumlaufs gesehen werden. Darin spielt neben dem Venen- und Lymphsystem auch die nicht in Gefässen fliessende extrazelluläre Flüssigkeit eine wichtige Rolle, die vor allem im System des Bindegewebes zirkuliert. Beim Antrieb und der Aufrechterhaltung dieses Gesamtkreislaufes spielt die Muskulatur eine Hauptrolle. Das Zittern der Muskelfasern erzeugt, zusammen mit dem Klappensystem in Venen und Lymphgefässen, einen aktiven Sog, der für einen von der Peripherie der Bindegewebe-Matrixräume zum Herzen hin gerichteten Flüssigkeitsstrom sorgt. Durch diese Flüßigkeitsumwälzung, die bis in die feinsten Endstrombahnen reicht, erhalten die Zellen auf rhythmische Weise ihre Versorgung und werden rechtzeitig von ihren Stoffwechselendprodukten entsorgt.

Die Wirkungsweise der Therapie

Die Matrix-Rhythmus-Therapie erfolgt durch die Anwendung eines elektrisch betriebenen Resonators mit asymmetrischem Kopf, dessen mechanische Schwingungen durch ein magnetisches Feld ergänzt werden. Im Schwingkopf sind starke Magneten angebracht, deren Bewegung ein sinusförmiges Magnetfeld erzeugt. Die mechanischen Oszillationen bringen die Muskulatur in sichtbare Längsbewegung, wie sie der Muskel unter Anstrengung erreichen würde. Neben dem mechanisch erzeugten direkten Piezoeffekt erzeugt das pulsierende Magnetfeld gleichzeitig einen indirekten Piezoeffekt im Gewebe, der es elektrisch auflädt. Frequenz und Intensität der Vibration können verändert werden; sie werden dem individuellen Eigenschwingungs-Verhalten des behandelten Muskels angepasst und während der Therapie laufend nachreguliert. Durch diese Anpassung an die augenblickliche Resonatorgüte des Muskels sowie seiner Faszien und Sehnen (Resonanzabstimmung) kann der Apparat auf dessen Schwingung Einfluß nehmen und in Richtung der normalen, gesunden Eigenfrequenz verändern. Indem die Muskelvibration einen ordnenden Einfluß auf die rhythmischen Prozeße von Kreislauf und anderen Systemen ausübt, lässt sich durch Beeinflussung ihrer Rhythmik indirekt eine Verbesserung der "Prozessqualität" (Funktion) auf der Ebene von Zelle und Zwischenzellsubstanz (Matrix) erreichen, die bei chronischem Krankheitsgeschehen einer klinisch feststellbaren Veränderung der materiellen "Strukturqualität" vorangeht und

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