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Heilung durch Wiederherstellung der Eigenschwingung – - page 3 / 4

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zugrundeliegt. Entgleiste biochemische und biophysikalische Prozesse werden normalisiert und natürliche Heilungsprozesse eingeleitet und gefördert.

Regeneration der Matrix

Bei der Übertragung der Wirkung vom Muskel auf die anderen Gewebe und Organsysteme spielen sowohl mechanische wie auch nervliche Impulse eine Rolle. Neben der reflektorischen Einwirkung auf die inneren Organe schafft vor allem der neuromuskuläre Wechseltonus diese Verbindung, indem er über die Steuerung von Herzschlag und Muskelvibrationen die Dynamik des Kreislaufgeschehens bestimmt und damit die intrazellulären Oszillationen auf der Ebene des Stoffwechsels festlegt. Er bewirkt nicht nur das rhythmische Strömen der Körperflüssigkeiten, und periodische Konzentrationen der von ihnen transportierten Stoffe, sondern auch Oszillationen in der Konsistenz der extrazellulären Matrix des Bindegewebes. Diese Zwischenzellsubstanz bildet ein Kolloid aus stark wasserhaltigen Eiweiß-Zuckerverbindungen, das in saurer Umgebung einen gelartigen Zustand annimmt, in basischem Milieu sich hingegen verflüssigt. Das Bindegewebe, das neben der Grundsubstanz noch verschiedene Fasern und Zellen besitzt, bildet zusammen mit den Endfasern des vegetativen Nervensystems, den Endkapillaren des Blutkreislaufs und den daraus abgehenden Lymphbahnen eine funktionelle Einheit. Es muß als ein aktives, eigenständiges Organsystem betrachtet werden; da es den gesamten Körper durchzieht und überall das einzige Verbindungsglied zwischen Organzellen und Blutkreislauf, Nervensystem und Lymphsystem darstellt, kommt ihm eine zentrale Rolle im Organismus zu. Ein vernachlässigtes Matrix-System liegt sowohl bei chronischen und degenerativen Erkrankungen wie auch bei Schmerzzuständen und den heute große Bedeutung einnehmenden unspezifischen, leistungsmindernden Befindlichkeitsstörungen vor, und der Zustand der Matrix spielt auch eine zentrale Rolle in allen Erholungs, Heilungs- und Umbildungsprozessen. Mangelnde Durchlässigkeit der Grundsubstanz führt zu Staus in den Versorgungs- und Entsorgungsstrecken und damit zu ungenügender Durchblutung und Ernährung, aber auch zu steigender Azidität im Gewebe. In der Folge entwickeln sich zunächst unspezifische, funktionelle zelluläre Störungen, bei einem Anhalten des Zustandes dann struklturelle Veränderungen, die sich schließlich auch makroskopisch im Muskel-, Gefäß- und Nervensystem bemerkbar machen. Durch die Anregung der Muskel-Eigenschwingungen kann die Matrix-Rhythmus-Therapie das Matrix-System in seinen optimalen funktionalen Zustand zurückführen und seine Verflüßigung und Entsäuerung, den Abbau unphysiologischer Wasseransammlungen (Ödemen) und eine Normalisierung der Durchblutung und des Stoffwechsels sowie eine Optimierung des Heilungsmilieus und der immunologischen Abwehr bewirken. Die Verhinderung der Entstehung minderwertigen Gewebes bei der Wundheilung, der Abbau lokaler Muskelverkrampfungen, eine allgemeine Entspannung und eine Reduktion der Schmerzen sowie eine allgemeine Belebung sind weitere Wirkungen der Therapie.

Anwendungsbereiche

Die Matrix-Rhythmus-Therapie ist in den knapp zehn Jahren seit ihrer Entwicklung am Erlanger Universitätsspital vor allem im Rehabilitationsbereich, im Hochleistungssport und in der Tiermedizin erfolgreich erprobt worden. Ihre Anwendung ist sowohl in der Prävention (zur vorbeugenden Verhinderung krankhafter Entwicklungen) wie auch in der Rehabilitation (zur Verhinderung und Verminderung von Folgeschäden nach Überbelastungen, Verletzungen, Unfällen und Operationen) sinnvoll.  In der Sportmedizin wird vor allem

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