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Anhang – Glossar

6 Anhang 6.1 Glossar

Attribut: Ein Attribut wird gemeinhin als die Ausprägung eines Merkmals für ein konkretes Objekt verstanden. Eine braun- haarige Person hat bezüglich der Haarfarbe z.B. das Attribut braun. In Rollenspielen werden körperliche und geistige Ausprägungen der Spielercharaktere als Attribute bezeichnet. Da sie grundsätzlich durch Zahlen dargestellt werden, werden sie auch als Statistiken tituliert (eng.: stats).

Avatar: Dieser Begriff, der in der aztekischen Mythologie die Fleischwerdung eines Gottes beschreibt, wird im Internet für die virtuelle Inkarnation von Usern verwendet und wurde im MMOG als Definition der Spielfigur übernommen.

Content: (dt.:Inhalt) ist eine undefinierte Bezeichnung für den Sinngehalt eines Computerspiels. Dazu gehören das Spielsetting, die Spielregeln und die gegebenen Möglichkeiten, jedoch nur teil- weise die Grafik und die Geräuschuntermalung, nicht aber die Spieleengine und Plattform, die die Form ausmachen.

Homo Ludens: (lat.: der spielende Mensch) ist ein von Johan Huizinga geprägter Begriff. Nach Huizinga findet die Kultur ihren Ursprung im Spiel.

Iste Ego Sum: (lat.: dieser da bin ich) Lacan formuliert mit dieser Aussage den Moment des Sich-Erkennens im Spiegel.

Anhang – Glossar

MMORPG: Akronym für Massive(ly) Multiplayer Online Roleplaying Game, auf Deutsch wörtlich "massives Mehrspieler Online-Rollenspiel". Es handelt sich hierbei um Computerspiele, bei denen mehrere tausend Spieler gleichzeitig über das Internet verbunden gemeinsam spielen können. Bekannte Beispiele hierfür sind Anarchy Online, Ultima Online, EverQuest und DAoC (Dark Age of Camelot). Auch das kürzere MMOG wird häufig verwendet.

MUD: "Multi-User Dungeon"; textbasiertes Rollenspiel im Internet. Von engl. dungeon; dt.: Kerker, Verlies. Auch als Multi- User Dimension/Domain bezeichnet.

Ooc: "Out of character", auf Deutsch sinngemäß „ausserhalb der Rolle“. Aussagen, die in einem Rollenspiel nicht in der Rolle des Charakters gesprochen werden, sondern vom Spieler selbst. Können nötige Informationen sein, aber auch unangebrachte Themen, die von Rollenspielern oftmals als störend empfunden werden.

Persona: (lat.:Person, gr.:Maske) beschreibt in der Jung’schen Psychologie die verschiedenen Archetypen innerhalb des Adaptationssystem, anhand dem man mit der Welt kommu- niziert. Die Persona ist nicht mit dem Ich identisch., ähnelt jedoch Freuds Über-Ich.

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