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Pisa

Bahnverbindungen Pisa liegt an der Hauptlinie Genua–Rom. Gute Verbindungen auch nach Lucca, Viareggio, Florenz. Der Hauptbahnhof befindet sich im Süden der Stadt. Pisas besitzt noch den Bahnhof S. Rossore. Busverbindungen Mit LAZZI nach Florenz, Lucca, Arezzo, Montecatini, La Spezia, Viareggio, mit C.P.T. ins pisanische Umland. Abfahrt an der Piazza S. Antonio und nebenan von der Piazza Vittorio Emanuele II (beide Nähe Bahnhof). Flugverbindungen Kleiner internationaler Airport. Mit Alitalia und Luftthansa täglich nonstop nach Frankfurt. Flüge nach Wien, Zürich, München, Düsseldorf, Hamburg täglich via Mailand. Liegt ca. 2,5 km außerhalb und wird durch den Stadtbus Nr. 3 bedient. Ein Informationsbüro ist täglich von 10.30–15.30 Uhr geöffnet. Tel. 050-503700.

Übernachten

* Serena (18), Billigunterkunft in z. T. geräumigen Zimmern mitten im Marktviertel. DZ 40 €, Dusche/WC auf der Etage. Tel./Fax. 050-580809. * Gronchi (6), in halbwegs ruhiger Seitengasse, 100 m vom Schiefen Turm entfernt. Riesige und saubere Zimmer mit Waschgelegenheit im Raum, Dusche/WC auf der Etage; besonders die Zimmer zum Garten sind beschaulich. Freundlicher Inhaber, der das Hotel seit 1957 führt. DZ 30 €. Piazza Arcivescovado 1. Tel. 050-561823. Camping Torre Pendente, am Stadtrand, ca. 1 km vom Schiefen Turm entfernt. Mit Bus Nr. 6 ab Hauptbahnhof (letzter Bus um 22.30 Uhr). Relativ klein und wenig Bäume. Hübsche, schattige Laube mit Frühstücks- und Imbissmöglichkeit. Geöffnet April bis Mitte Oktober. Viale delle Cascine 86. Tel. 050-561704, Fax. 050-561734. Internazionale, im Badeort Marina di Pisa (ca. 12 km außerhalb). Alternative zum vorgenannten. Mehr Schatten und nur etwa 200 m vom Meer entfernt. Geöffnet Mai–September. Tel. 050-36553, Fax. 050-35211.

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Svizzera Pesciatina

Die Pesciatiner Schweiz mit ihren Laub- und Nadelwäldern gehört zu den unbekanntesten Regionen der Toscana. Allenfalls ein paar Sonntagsausflügler aus dem nahen Pistoia verirren sich in diese schöne Gegend, vor allem im Oktober, wenn Kastanien gesammelt werden. Die Dörfer mit ihren charakteristischen zinnenbewehrten Kirchtürmen leiden unter Bevölkerungsschwund. Das Immobiliengeschäft mit den verlassenen Häusern steckt hier noch in den Kinderschuhen.

Rundfahrt: Man verlässt Pescia im Norden und fährt das Pescia-Tal hoch. Bald hat man die Papierfabriken hinter sich gelassen und befindet sich in bewaldeter Höhe. Wer nach ca. 4 km bei der Straßengabelung das Haupttal verlässt, sieht bald San Quirico am Hang kleben, ein steiniges Nest mit einem wuchtigen Campanile. Knapp hinter San Quirico weist rechts ein Schild zum Dorf Castelvecchio, das auf einem Felssporn über dem Pescia-Tal thront. Noch bevor man es erreicht, steht links eine leicht baufällige romanische Kirche. Eine Reihe furchterregender Fratzen starrt auf den von der Landschaft romantisch gestimmten Besucher herunter. Das Dörfchen Pontito am nördlichsten Punkt unserer Rundfahrt schmiegt sich terrassenförmig an den Berg. Kleine Sträßchen, durch Treppengassen miteinander verbunden, ziehen sich den Hang entlang – nichts für Stöckelschuhe. Über Lanciole erreicht man wieder das Pescia-Tal, spätestens erkennbar an einer alten Papierfabrik, hinter deren vollautomatisierter Absperrschranke zusätzlich schnatternde Gänse den Eindringling abwehren. Ein großartiges Panorama bietet Vellano, der Hauptort der Pesciatiner Schweiz: Blick über die bewaldeten Hügel und hinunter ins Tal, aus dem der Rauch versteckter Papierfabriken emporsteigt. Weiter führt die Rundfahrt nach Montecadino. Noch vor dem Ort (mitten im Kastanienwald) befindet sich ein Wildschweingehege – nicht als touristische Attraktion gedacht, sondern eine zum Verzehr bestimmte Aufzucht. Als Letztes erreicht man das mittelalterliche Cozzile, einen überaus romantischen Ort, der auf einem Felsvorsprung gelegen ist. Am äußersten Punkt, bei der Kirche San Jacopo, hat man eine phantastische Aussicht auf die Ebene von Montecatini. Unterhalb von Cozzile gabelt sich die Straße – links nach Montecatini, rechts nach Borgo a Buggiano und über die Straße Nr. 435 zurück nach Pescia.

Übernachten/Essen Antica Locanda del Borgo, Vellano. Pension, Restaurant, Bar und Lebensmittelladen in einer Hand. Freundliche, bescheidene Bleibe, v. a. im Sommer empfehlenswert, wenn im Tal unten die Hitze drückt. Restaurant mit hübscher Sonnenterrasse über dem Abhang. Regionale Küche und Pizze; Spezialität des

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