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Eis Galliano (1), beste Gelateria am Ort, ziemlich weit außerhalb an der Promenade, Viale Marconi 127. Gleich daneben und in der Qualität kaum nachstehend die Gelateria Orsi. Neu und trendy ist Nilos in der Via Antonio Fratti beim Ospedale. Nicht ganz so stilvoll, aber zentrumsnäher an der Promenade und im Geschmack vielleicht genauso gut: Da Mario, gleich neben dem Eingang zum Flanary's Irish Pub, Via Petrolini 1. Beliebt bei Einheimischen ist die Gelateria Pinguino in der Altstadt (nicht weit vom Markt). Via Battisti 147 (Fußgängerzone).

Baden: Auch hier reiht sich entlang der Promenade eine Badeanstalt an die andere. Zu den üblichen Preisen (s. Einleitung zu Versila, S. 248) werden Liegestühle und Sonnenschirme vermietet. Freie Badestrände gibt es entlang der schattigen Pineta di Levante südlich von Viareggio. Während der Saison verkehren halbstündlich die orangefarbenen Stadtbusse Nr. 9 der Firma CLAP. Abfahrt: Piazza d'Azegli, angeschriebenes Fahrziel: Marina de Levante.

Zwischen Viareggio und der Arnomündung bei Pisa

Naturpark Migliarino-San Rossore: Von Torre del Lago bis zur Arno-Mündung erstreckt sich ein 10.000 Hektar großes Naturschutzreservat. Das Schwemmgebiet nördlich des Serchio, die Macchia di Migliarino, ist ein urwüchsiges Marschland mit Pinienhainen, Macchia und Sumpfgebieten. Wildenten und Blesshühner sind hier zu Hause, durchs Unterholz trottet gelegentlich ein Wildschwein. Im Gebiet zwischen Serchio und Arno findet man in der Tenuta San Rossore den Sommersitz des italienischen Staatspräsidenten. Seit das riesige Gelände 1995 an die Provinz Toscana zurückgegeben wurde, ist es für Besucher zu Fuß zugänglich. Dienstags, donnerstags, samstags, sonntags und an Feiertagen können einige Spazierwege auf eigene Faust begangen oder mit dem Fahrrad erkundet werden (Eintritt 5 €, mit Fahrrad 9 €). Führungen finden mittwochs und freitags sowie auf Verabredung statt (ab 20 Personen, Tel. 050-530101). Kutschen und Pferde werden von einem privaten Veranstalter angeboten (Tel. 050-523019). Der größte Teil des Parks, auch der Weg zur Küste, ist allerdings nur mit Führer zugänglich. Ein freier Weg zweigt gleich links hinter den Einlassschranken in den Wald ab.

Die Parklandschaft zählt, wie auch der Wald südlich von Viareggio, zu den wenigen Überbleibseln des italienischen Urwaldes. Das Schwemmland ist allerdings erst während der letzten 1000 Jahre durch Dünenbildung entstanden. Tote Flussarme und fast auf Meereshöhe liegende Feuchtgebiete mit einer Vielzahl an Laubbäumen (u. a. Eichen, Ulmen und Eschen) sind die wertvollsten Biotope. Die dichten Kiefernhaine in den trockenen Lagen wurden allerdings von Menschenhand angelegt. Dass hier in der Vergangenheit erheblicher Wert auf die Pflege eines hohen Wildbestandes gelegt wurde (Wildschweine, Rotwild), zeigt das weitgehende Fehlen von Unterholz. Die präsidialen Jagdgesellschaften sollten genug vor die Flinte bekommen.

Anfahrt Von der A 11 die Ausfahrt Pisa-Nord nehmen, dann Via Aurelia Richtung Pisa bis Madonna dell’Acqua und schließlich der Ausschilderung Tenuta San Rossore folgen.

Pruno

Das kleine Bergdorf (447m) wurde zum Freilichtmuseum erklärt. So hält nun die Universität von Siena die Hand über Pruno, jegliche Um- oder eventuelle Neubauten müssen von dort genehmigt werden. Unter der Woche hat meist das Büro des Circolo Val Versilia geöffnet (Tel. 0584-777000), der sich um diesen Teil des Parco Apuana kümmert und alle Informationen für Touren und Übernachtungen bereitstellt. In Vitrinen sind einige restaurierte Katasterbücher aus dem 16 Jh. ausgestellt, die bei dem Jahrhunderthochwasser 1996 aus dem Archiv von Stazzema gespült wurden. Am Ortsausgang beginnt ein Wanderweg, der zum Rifugio del Freo (Tel. 05847-78007; 1180 m) führt, eine sehr anspruchsvolle Wanderung (3–4 Std.). Von dort kann es am nächsten Tag zum Monte Corchia und über Levigliani zurückgehen (die unter Stazzema angegebenen Agriturismi können als Ausgangsorte dienen; hier können weitere Ratschläge eingeholt werden).

Stazzema: Das einsame, malerische Bergdorf ist ein beliebter Ausflugsort, der von üppig grünen Kastanienwäldern umgeben ist. Im Südosten erblickt man den mächtigen Dolomitgipfel des Monte Procinto (1317 m). Im APT von Seravezza (s. o.) findet sich Material für Tourenvorschläge, etwa im Heft "Versilia". Übernachten/Essen * Procinto, am oberen Ende der dort nur noch 2 m breiten Dorfstraße. DZ ca. 42 €, teils ohne Dusche. Sehr üppige Mahlzeiten. Tel. 0584-777004.

Pietrasanta

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