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„Der Rote Punkt“ – - page 14 / 27

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Prof. Dr. Reinhard Kurth, Präsident,

Dr. Bärbel-Maria Kurth

Abteilung für Epidemiologie

und Gesundheitsberichterstattung

Nordufer 20

D-13353 Berlin

Betreff:   UPI-Studie mit Collage

Berlin, 27.10.2002

Sehr geehrte Frau Dr. Kurth,

sehr geehrter Herr Professor Kurth,

da das Robert-Koch-Institut „die zentrale Referenzeinrichtung des Bundesministeriums für Gesundheit" und sein Zweck „... die Beobachtung des Auftretens von Krankheiten und relevanter Gesundheitsgefahren in der Bevölkerung, als auch das Ableiten und wissenschaftliche Begründen der erforderlichen Maßnahmen zum wirkungsvollen Schutz der Gesundheit der Bevölkerung..." ist, habe ich Ihnen deshalb ein Exemplar der UPI-Studie zugeschickt und zur Veranschaulichung die kleine Collage für Sie erstellt, da diese Studie zwar schon vielen wichtigen Entscheidungsträgem zugesandt wurde, bei vielen aber ungelesen und damit unverstanden in Papierablagen verschwand.

Ich bin ein großer Anhänger der UPI-Studie, da ihre Umsetzung in großem Umfang Krankheiten verhindern würde und sie auch wirtschaftspolitisch sinnvoll ist. Ich möchte Sie gerne um Unterstützung bitten. Leider wird die Studie kaum zur Kenntnis genommen, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung (siehe forsa-Umfrage des Bundesgesundheitsministeriums) zweckgebundene Abgaben auf „Krankheitsmacher“ mit mehr als 2/3-Mehrheit für richtig hält.

Obwohl sich Herr Seehofer positiv zur Studie geäußert hat, Herr Parr (MdB, Gesundheitspolitik FDP) sie richtig findet und auch Frau Bundesgesundheitsministerin Schmidt gleich nach der Wahl eine zweckgebundene Risikoabgabe für Nikotin forderte, wurden sie vom Kanzler „harsch abgebürstet", wie im Deutschen Ärzteblatt zu lesen ist.

Die Zeit drängt jetzt sehr wegen der anstehenden nächsten Gesundheitsreform.

Sie wissen besser als ich, daß ein großer Teil gerade der schweren und tödlichen Erkrankungen, wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen oder auch Krebsleiden durch Verhaltensänderungen vermeidbar sind.

Beim „Grünen Punkt" bzw. der Ökosteuer hat der Staat finanzielle Anreize geschaffen, „schädliches" Verhalten zu vermeiden (z.B. verbrauchsgünstige Autos zu fahren) oder zumindest einen ursachenentsprechenden Obulus zur Beseitigung der Folgen zu leisten. So ist es nur zu naheliegend, entsprechend auch, wo dies möglich ist, für gesundheitsschädliches Verhalten analog zum „Grünen Punkt" eine ursachengerechte Abgabe zu erheben, die zweckgebunden der Gesundheitsversorgung zur Verfügung steht.

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