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Gemeinderat, 18. WP29. April 201059. Sitzung / 11

gerade auch im Bereich der sportlichen Betätigung eben in den Sport- und Fun-Hallen ja durchaus gerade auch zum Beispiel im Rahmen des Wiener Ferienspiels, der Familiensonntage, in Kooperation mit Sportverbänden ganz bewusst auch sehr viele Angebote wieder hineinnehmen, die es hier auch jenen möglich machen, die sich entsprechende Tarife nicht leisten können, die Möglichkeit zu schaffen und zu bieten, sportliche Betätigung auszuüben. Gerade auch viele Vereine, muss man sagen, leisten hier in dem Zusammenhang hervorragende Arbeit.

Ich denke, dass wir generell mit den Sport- und Fun-Hallen einfach ein Segment auch ausfüllen wollen, das es möglich macht, sehr niederschwellig trotz alledem und es ist ja gesagt worden, mit 2,50 EUR hier diese Sport- und Fun-Hallen auch entsprechend zu nutzen und nicht immer in jene Falle zu tappen, in die gerade viele junge Menschen auch tappen, dass sie ein Lockangebot mit dem einen oder anderen Fitness- und Freizeit-Center eingehen und dann mit sehr hohen Verpflichtungen konfrontiert sind. Ich denke, es sind hier unsere Tarife sehr verträglich. Wir haben darüber hinaus auch andere Angebote. Aber unser Ziel ist schon auch ganz klar, hier die Sport- und Fun-Hallen so zu führen, dass sie sich letztendlich auch nach den entsprechenden Investitionen, die seitens der Stadt geleistet wurden, auch selbst tragen. Aber Überlegungen, den einen oder anderen Bereich hier zu adaptieren, kann man immer anstellen. Wir haben gerade auch im Bereich der Preisgestaltung bei Karten mit Familienkarten immer wieder Flexibilität bewiesen und wir werden uns sicher diesen Bereich auch immer wieder ansehen, ob es hier zusätzlichen Bedarf gibt, das eine oder andere zu adaptieren.

Vorsitzender GR Godwin Schuster: Die 3. Zusatzfrage wird von GR Kenesei gestellt. Bitte.

GR Günter Kenesei (ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien): Sehr geehrter Herr Stadtrat!

Die letzten Fragen haben sich ja jetzt schon, und Sie haben es auch in Ihrer ersten Antwort angerissen, um die Tarife und die Tarifgestaltung gedreht. Da gibt es bei sehr vielen Vereinen und Verbänden zusehends die Sorge, weil das immer wieder angekündigt wird, dass die Tarife für die Nutzung von Sporthallen, Turnsälen und so weiter, also alles, was von der Stadt Wien zur Verfügung gestellt wird, in naher Zukunft eine Erhöhung erfahren werden, weil der Kostendeckungsgrad, wie Sie selbst gesagt haben, ein nicht besonders hoher ist.

Wird es daher in zumindest der nächsten Wintersaison - da geht es hauptsächlich um die Turnsäle und um die Turnhallen - eine derartige Tarifanpassung geben, um eine bessere Kostendeckung zu erfahren? Wird es da von Seiten der MA 51 beziehungsweise von den Dienststellen, die dafür zuständig sind, einen Antrag auf Tarifanpassung geben?

Vorsitzender GR Godwin Schuster: Bitte, Herr Stadtrat.

Amtsf StR Christian Oxonitsch: Nein.

Vorsitzender GR Godwin Schuster: Kommen wir zur

4. Zusatzfrage. Sie wird von GRin Bluma gestellt. Bitte.

GRin Susanne Bluma (Sozialdemokratische Fraktion des Wiener Landtages und Gemeinderates): Von Seiten der Opposition wird immer wieder kritisiert, dass zu wenig für den Nachwuchssport getan wird. Welche Initiativen haben Sie, sehr geehrter Herr Stadtrat, seit Ihrem Amtsantritt in dieser Hinsicht gesetzt?

Vorsitzender GR Godwin Schuster: Bitte, Herr Stadtrat.

Amtsf StR Christian Oxonitsch Sehr geehrte Frau Gemeinderätin!

Gerade die Förderung des Nachwuchssports war ein ganz wesentlicher Bereich in diesen ersten Monaten, in der ich die Verantwortung für den Sport übernommen habe, darüber nachzudenken, wie wir diesen Bereich zusätzlich unterstützen können. Wir haben hier ja diesem Nachwuchssport bereits in den vergangenen Jahren immer einen sehr hohen Stellenwert auch eingeräumt. Schließlich darf man nicht vergessen, dass ein Großteil der zuvor beschriebenen, von der Stadt geförderten Infrastruktur letztendlich gerade diesem Nachwuchssport auch zur Verfügung kommt und im überwiegenden Ausmaß gerade auch von Nachwuchssportlerinnen und –sportlern auch genutzt wird. Ich habe daher bereits im Vorjahr die Fördermittel für die direkte Nachwuchssportförderung verdoppelt. Erstmals wurde auch das Erreichen eines entsprechenden Wiener Meistertitels prämiert. Damit habe ich, wie ich denke, doch gemeinsam mit dem Sportamt die Basis legen können, Sportvereine zu motivieren, ihre Aktivitäten auch unterhalb des sportlichen Toplevels zu setzen und hier die entsprechenden Aktivitäten auch zu verstärken.

An die Aktiven sende ich einerseits das Signal aus, dass sportliche Betätigung auf jedem sportlichen Niveau wichtig und sinnvoll und auch notwendig ist und setze damit zugleich auch Impulse, dass sie sich schrittweise auch an die österreichische Spitze herantasten können, denn gerade dieser Übergang ist ja ein wesentliches Problemfeld, dass man eine sportliche Aktivität eine Zeit lang ausübt, aber dann letztendlich nicht die Chance hat, sich hier an die entsprechende Spitze auch heranzutasten und dann oft seine sportliche Laufbahn, vielleicht auch seine sportliche Karriere beendet.

Wir haben vor wenigen Tagen ja auch die neue Fußballnachwuchssportförderung präsentiert, die am Freitag auch im entsprechenden Ausschuss dann beschlossen wird. Ich schätze, damit einen, wie ich denke, weiteren ganz wesentlichen Schritt in Richtung einer gezielten, transparenten und effektiven Förderung des Nachwuchssports zu tun, weil wir hier vor allem Vereine mit dieser Förderung belohnen, die sehr breit in den Nachwuchssport investieren, hier die entsprechenden Ressourcen ihres Trainers, ihrer Plätze, et cetera zur Verfügung stellen und hier investieren, denn ich bin davon überzeugt, dass gerade dieser Nachwuchssport einfach für die weitere Laufbahn der Sportlerinnen und Sportler in Wien von einer besonderen Bedeutung ist.

Ich möchte aber gleichzeitig auch noch an das ja

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